Ein außergewöhnliches Konzert auf internationalem Top-Niveau erlebten jetzt über 3000 Gäste der Military Metal Night auf der Naturbühne in Elspe. Die Metal-Band U.D.O. um Frontman und Metal-Ikone Udo Dirkschneider ließ ihre Musik mit den Klängen des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling verschmelzen. Beide bewiesen eindrucksvoll, dass sinfonische Musik und Heavy Metal bestens vereinbar sind.
Der klanggewaltige Imperial March aus „Star Wars“ zu Konzertbeginn ließ schon erahnen, auf was sich die Gäste an diesem Abend einstellen durften: Musik der Extraklasse, dargeboten von absoluten Profis in ihren Genres. Das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling untermalte als erstes eindrucksvoll „Animal House“ von U.D.O. Während die Gäste auf den Sitzplätzen langsam in Form kamen, waren die eingefleischten Metal-Fans auf den Stehrängen von Anfang an voll dabei. Ihre Begeisterung sollte sich im Verlauf des Abends mehr und mehr steigern – zum Finale ging die Post dann richtig ab.
Aber auch die Anhänger der sinfonischen Musik kamen in den Konzertpassagen auf ihre Kosten, in denen nur das Korps spielte. Besonders das Arrangement des Olpers und Korps-Mitglieds Alexander Reuber kam an. Zugaben nach russischer Art und ein proppenvoller Saloon nach dem Konzert ließen keinen Zweifel daran, dass dieses Konzert einer der absoluten Höhepunkte im Kulturjahr 2018 der Region war.
Das sah auch Martin Schäfer, Geschäftsführer des Hospizvereins Altenhundem so. Im Gespräch mit unserer Zeitung meinte er nach dem Konzert: „Überall herrschte eine unglaubliche Begeisterung.“ Sowohl Oberstleutnant Scheibling als auch Udo selbst schwärmten in den höchsten Tönen von diesem gelungenen Abend. „Das müssen wir unbedingt nochmal machen“, waren sich die beiden einig. Udo versicherte: „Das war einer der schönsten Auftritte, die ich je gemacht habe“, so Schäfer.
Neben der musikalischen Extraklasse freute er sich, mit diesem Konzert auf die Arbeit des Hospizes aufmerksam gemacht zu haben. Sein Dank gilt daher allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Angefangen vom Elspe-Festival über den Bühnenbau bis hin zu den Helfern, die für einen ganz besonderen Abend gesorgt hatten. „Alle waren mit vollem Engagement dabei.“
Schäfers Fazit: „Wir hatten noch etwas Luft nach oben, aber wir haben unheimlich viel Luft nach unten unter uns gelassen.“
Eine Bildergalerie unter www.sauerlandkurier.de im Internet.
DSC 7876kl