Rund fünf Wochen haben sich die Elsper Schützen noch gegeben, bis das Großprojekt Hallensanierung abgeschlossen sein soll. Aktuell wird in der Schützenhalle an vielen Ecken gewerkelt und saniert. „Ein Invest in die Zukunft des ganzen Ortes“, wie Schrift- und Geschäftsführer Maximilian Ellinger sagt.Elementare Dinge wie die Heizungsanlage und die Elektrik, aber auch die Beleuchtung (LED) und der gesamte Bühnenaufbau werden saniert und auf den modernsten Stand gebracht. Daneben wurden einige Fenster erneuert und die Halle ist künftig durch einen Trennvorhang „teilbar“. „Wir sprechen hier über Gesamtkosten von rund 280.000 Euro“, legt Ellinger die Zahlen offen. 20.000 Euro werden durch einen städtischen Zuschuss abgedeckt, weitere 15.000 Euro durch das „Crowdfunding“-Projekt in Zusammenarbeit mit der heimischen Volksbank. Bleibt trotzdem ein „dicker Batzen“, der neben aller Eigenleistung des Vorstands gestemmt werden muss. Die St.-Jakobus-Schützen sehen dem allerdings gelassen entgegen: „Das sollte uns keine Probleme bereiten. Wir wollen sogar ohne Beitragserhöhungen auskommen“, so Ellinger.

Der Dank der Schützen geht in diesem Zusammenhang an alle, die sich beim „Crowdfunding“-Projekt beteiligt haben und durch ihre Spende zum Gelingen der Bühnensanierung beigetragen haben. Petra Sprenger, Marketing und Kommunikation der Volksbank Bigge-Lenne, bestätigte jetzt während einer Scheckübergabe die finanzielle Leistung der Elsper, die zuletzt ja auch schon für das Kleinspielfeld gespendet hatten. Der Dank der Schützen gilt natürlich auch den vielen Elsper Gewerbetreibenden.

Am Ende der rund dreimonatigen Bauphase werden die Schützen nun eine optisch und energetisch zukunftsfähige Schützenhalle präsentieren, die auch weiterhin den Veranstaltungen anderer Vereine aus dem Ort zur Verfügung steht. Erstes Highlight in der sanierten Halle wird das Stadtschützenfest 2019 sein.dsc 7606kl