Elspe. Oliver Honrath hat ein Ziel: Zum Kindergartenjahr 2018/2019 soll ein Wald- und Landkindergarten in Elspe eröffnet werden. In einem Waldstück oberhalb des Almhofs wäre dafür eine geeignete Stelle.
Die Konzeption eines Waldkindergartens hat den 51-jährigen Hufheilpraktiker überzeugt: „Kinder gehören einfach in die Natur. Hier können sie sich bewegen und mit, in und von der Natur lernen.“ Dass es in der waldreichsten Region in NRW noch keinen Waldkindergarten gibt, ist Oliver Honrath schleierhaft. Seine eigenen Kinder sind übrigens lange aus dem Kindergartenalter heraus – seine Motivation für das Projekt ist seine Überzeugung.
Die Nachfrage nach solch einem Angebot sei vorhanden, meint der Initiator des Waldkindergartens. Das Vorhaben sei zudem schon im Bedarfsplan aufgenommen und könne nun Stück für Stück angegangen werden. Als erster Schritt wurde im Herbst ein Verein gegründet, der später auch Trägerverein des Kindergartens werden soll. Aktuell bemüht Honrath sich um die Eintragung als „e.V.“. Im nächsten Schritt stehen dann Dinge wie Bauauflagen oder die Konzeptionserstellung für den Kindergarten auf dem Programm. Es gebe im Moment schon eine Warteliste für Kinder, aber auch für Pädagogen.
Weitere Vorteile in einem Waldkindergarten sieht Honrath auf finanzieller Seite. Spielgeräteanschaffung, Gebäudebau und -nutzung und entsprechende Reparaturen seien deutlich günstiger als in einem konventionellen Kindergarten.
Wie sieht so ein Waldkindergarten konkret aus? In dem Waldstück würden zwei bauwagenähnliche Gebäude errichtet. In dem größeren wäre Platz zum Spielen, Basteln sowie für weitere pädagogische Angebote und Sanitärräume, in dem kleineren würden Ruhemöglichkeiten geschaffen, auch für eine mögliche U3-Betreuung. Honrath plant eine Gruppe mit 20 Kindern.
Vieles im Tagesablauf würde sich natürlich draußen abspielen – der Wald als Spielplatz für die Kinder dienen. „Die Kinder schulen durch spielerisches Lernen im Wald ihr Feinmotorik, ihre Kreativität, ihre Kommunkation und vieles mehr. Eine sehr gute Vorbereitung auf die spätere Schule“, meint Oliver Honrath. Für den Fall, dass es im Wald stürmt oder Schneelast auf den Bäumen droht, könnte man die Bauwagen nutzen – oder auch Räume im nahegelegenen Almhof nutzen. Der Besitzer wäre bereit, diese zur Verfügung zu stellen. Von ihm kommt auch das Areal, auf dem der Kindergarten entstehen soll.
Wer sich für das Projekt interessiert oder Mitglied im Verein werden möchte, kann sich gerne an Oliver Honrath wenden, Tel. 02721/8397127 oder waldkindergarten-
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